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„Für solche Spiele sind wir in die Regionalliga aufgestiegen“

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Vor einer hohen Hürde steht die 1. Mannschaft am 10. Spieltag am morgigen Dienstag ab 19:30 Uhr beim Tabellenführer FC Viktoria Köln.

Es ist die erste englische Woche der laufenden Regionalliga-Saison und für den 1. FC Kaan-Marienborn führt sie zum größten Aufstiegsfavoriten.

„Morgen spielt der Tabellenletzte gegen den Spitzenreiter. Da muss man keine Sekunde über die Favoritenrolle diskutieren. Eins ist aber auch sicher, wir fahren nicht nach Köln, um im Dom eine Kerze anzuzünden und auf Beistand von oben zu hoffen. Wir wollen nach Kräften versuchen, etwas Zählbares mitzunehmen. Für solche Spiele sind wir in die Regionalliga aufgestiegen“, erklärte Co-Trainer Tobias Wurm.

Mit einer top-organisierten Defensivordnung und einem guten Umschaltspiel wollen die Käner auch als Underdog ihre Chancen herausspielen: „Wir müssen unsere Aufgaben noch besser erfüllen als gegen Dortmund. Jede Nachlässigkeit wird auf diesem Niveau bestraft. Wir sind aber nicht so vermessen zu sagen, dass wir unsere Punkte bei der Viktoria holen müssen. Ein Punkt wäre für uns natürlich schon ein Erfolg. Aber erst nach dem Spiel ist man immer schlauer.“

Dass der Klassenprimus auch Punkte lassen kann, offenbarten die Gastgeber im September mit der Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf (1:2) und dem letzten, etwas glücklichen 1:1-Remis gegen den Wuppertaler SV. Natürlich überwiegen bei bislang schon 5 Saisonsiegen aber die Erfolgserlebnisse der Glöckner-Garde.

Gegen ein vergleichbar starkes Spitzenteam wie Borussia Dortmunds U23 zeigte Kaan-Marienborn am Samstag insgesamt eine ordentliche Leistung, zahlte aber auch in den entscheidenden Situationen Lehrgeld.

Wie groß die Qualität in den Reihen der Viktoria ist, belegt ein Blick auf die Ersatzbank im letzten Auswärtsspiel gegen den Wuppertaler SV: „Eine Mannschaft, die es sich erlauben kann, einen Spieler wie Albert Bunjaku auf die Bank zu setzen, verfügt über einen sehr starken Kader“, meinte der 36-jährige Familienvater.

Es ist die Ausgeglichenheit zwischen einer großen Robustheit in der Defensive und einer agilen und technisch versierten Offensive, gepaart mit der ausgebufften Erfahrung, die Viktoria Köln so stark macht. Mit 4 Toren ist Sven Kreyer bislang der beste Torschütze der Hausherren.

Für die Viktoria ist das morgige Duell der Auftakt in eine kleine Heimspielserie, in der die Rheinländer alle Liga-Neulinge nacheinander empfangen.

Verzichten muss die Heimellf derzeit auf Sascha Eichmeier (Kreuzbandriss), Kapitän Mike Wunderlich (Sprunggelenksverletzung), Simon Handle (Adduktorenabriss) und die Neuzugänge Marcel Gottschling (Muskelbündelriss) und Nicolas Hebisch (Kreuzbandriss).

Drei Sperren haben die Käner zurzeit ihrerseits zu verkraften. Nehmen Jannik Schneider und Mehmet Kurt, die ihre Rotsperren abbrummen, fehlt auch Semih Yigit, der gegen den BVB II die fünfte gelbe Karte sah.

Arthur Tomas, der gegen die Borussia aus Dortmund am Samstag schon auf der Bank saß, hat gute Chancen, morgen wieder auf dem Feld zu stehen.

Spiel-Infos:

FC Viktoria Köln – 1. FC Kaan-Marienborn
Datum: 24.09.2018
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Sportpark Höhenberg, Merheimer Heide, 51103 Köln
Schiedsrichter: Lukas Sauer (TuRa Bergkamen)

 

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