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1. Mannschaft auch in Unterzahl nicht zu bezwingen

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Trotz eines Platzverweises in der 1. Halbzeit angelte sich die 1. Mannschaft des 1. FC Kaan-Marienborn mit dem 1:1 (0:1) beim FC Gütersloh einen Zähler.

Gegen die defensivstarken Gastgeber setzte das Trainerduo Nehrbauer und Wurm einmal mehr auf die zuletzt etablierte Startelf, weil Innenverteidiger Marcel Radschuweit trotz Blessur einsatzbereit war.

Wie so häufig im bisherigen Saisonverlauf erwischten die Käner den besseren Start und näherten sich dem gegnerischen Tor durch einen ersten Abschluss von Burak Gencal nach starker Vorarbeit von Arthur Tomas über die linke Außenbahn an.

Fast resultierte die Führung der Siegerländer dann aus einem Fauxpas des Gütersloher Torhüters Libera. Nach einem langen Flugball von Captain Toni Gänge war der Schlussmann noch vor Stürmer Dawid Krieger am Ball, verstolperte das Spielgerät aber um ein Haar.

Immer näher kam Kaan-Marienborn dem Torerfolg. Erste setzte Andre Schilamow seine Fackel nach Pass von Thomas noch knapp über die Latte, dann machte es Mats Scheld mit einem ruhenden Ball besser.

In der 31. Spielminute trat der Mittelfeldspieler aus circa 38 Metern an, drehte den Ball aus der halbrechten Position, leicht abgefälscht wurde das runde Leder länger und fand schließlich den Weg in die lange Ecke.

Angetrieben durch die Führung drückten die Gäste weiter, während der heimische FC bis dato bestenfalls mit Eckbällen echte Torgefahr heraufbeschwor.

Kurz vor der Pause rückte dann Schiedsrichter Lars Bramkamp in den Mittelpunkt. Nach einem Luft-Zweikampf zwischen Krieger und Lars Beuckmann ging der Gütersloher Innenverteidiger blutend zu Boden.

Der Angreifer hatte seinen Gegenspieler unbeabsichtigt im Gesicht gezogen, der Unparteiische zog glatt rot (44.).

Mit der nachteiligen Unterzahl entwickelte sich nach der Pause das erwartete Spiel. Die Hausherren drückten unermüdlich auf den Ausgleich.

Die Käner, die allergrößten Laufaufwand betrieben, um die Räume zu schließen, kamen logischerweise kaum noch zu Entlastungsangriffen, opferten sich dafür aber zu zehnt völlig auf.

In Erinnerung bleibt der mit völligem Risiko ausgeführte Kopfball des eingewechselten Marius Jung, um den Ausgleich zu verhindern.

Die beste Chance des FCG resultierte trotz der optischen Überlegenheit dann aber aus einem ruhenden Ball. Nach der Ecke köpfte Lars Schröder noch über den Querbalken (70.).

Danach dezimierte sich auch die Heimelf. Sinan Aygün sah die Ampelkarte (77.). Ironie des Schicksals: Direkt danach egalisierte Lars Schröder aus dem Gewühl, weil Kaan-Marienborn den Ball nicht klar aus der Gefahrenzone beförderte.

Eine Chance hatten die in den Schlussminuten ob des Aufwands entkräfteten Gäste noch, aber Johannes Burk  fehlte nach starker Balleroberung von Daniel Waldrich die nötige Präzision.

So schnupperte Gütersloh in den letzten Momenten an der Führung, hatte die Rechnung aber ohne Florian Hammel gemacht.

Der Käner Torwart parierte binnen 60 Sekunden dreimal sensationell, war erst gegen die eingewechselten Jakub Cesarek und Krzysztof Kacper Rak stark zur Stelle und parierte dann auch den Fallrückzieher von Simon Schubert mehr als sehenswert.

So hielt er gemeinsam mit seinen aufopferungsvoll ackernden Vorderleuten einen hochverdienten Punkt fest.


Austellung:
Hammel, Tomas, Gänge, Radschuweit, Waldrich, Schilamow (71. Jörgens), Scheld (86. Balijaj), Burk, Gencal, Wermes (55. Jung), Krieger

Tore: 1:0 Mats Scheld (31.), 1:1 Lars Schröder (78.)

Besondere Vorkommnisse: rote Karte gegen Dawid Krieger (44.), gelb-rote Karte gegen Sinan Aygün (77.).

Schiedsrichter: Lars Bramkamp

Zuschauer: 520

 

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