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Gutes Spiel gegen Wiedenbrück bleibt ohne Lohn

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Großen Aufwand betrieb die 1. Mannschaft am gestrigen Sonntag in einem guten Oberliga-Spiel gegen den Tabellenführer SC Wiedenbrück. Beim 1:2 blieb der Lohn dafür leider aus.

Im Duell der beiden Regionalliga-Absteiger musste das Trainergespann Wurm und Saida wie erwartet auf Kapitän Toni Gänge, Patrik Flender (Schulter) und Johannes Burk (Lauftraining) verzichten.

Nach dem überzeugenden 4:0 über die U21 des SC Paderborn gab es aber ohnehin wenig Anlass, die Startformation zu ändern. Wie angekündigt versteckten sich die Käner gegen den Klassenprimus keineswegs.

Der Ex-Essener Ismael Remmo hatte für die Gäste nach einer Flanke vom rechten Flügel die erste Gelegenheit, ließ den Ball aber nur leicht über seine Pläthe rutschen.

Auf der anderen Seite brachte Dawid Krieger aus zentraler Position mit dem schwächeren Linken nicht die nötige Präzision auf, um Schlussmann Marcel Hölscher zu überwinden.

Der Torhüter der Gäste sollte im weiteren Spielverlauf noch stark in den Mittelpunkt rücken und sich als wahrer Spielverderber erweisen.

Vor eine erste richtige Prüfung stellte Mats Scheld den Wiedenbrücker Rückhalt mit einem scharf auf das Tor gezimmerten Eckball in der 29. Spielminute.

Nur 120 Sekunden später nahm Daniel Waldrich das gegnerische Tor nach einem Konter über Eugene Ofosu-Ayeh und Dawid Krieger aufs Korn, doch auch hier lenkte der Keeper den Ball gekonnt ins Aus.

Hölscher, fraglos Wiedenbrücks Mann des Tages, lief in den Folgeminuten dann so richtig heiß. Erst wehrte er Kriegers Kopfball nach Chip-Flanke von Waldrich aus sieben Metern zur Seite ab, dann hielt er den zweiten Kopfball-Versuch des Stürmers nach Scheld-Freistoß sogar fest.

Leider trat dann die alte Binsenweisheit ein: Wenn Du die Dinger vorne nicht machst, kassierst Du sie hinten.

Bei einem von Phil Beckhoff getretenen Freistoß an den Fünfmeterraum verteidigte Kisolo Biskup den hohen Ball gegen Innenverteidiger Simon Schubert nicht mit letzter Konsequenz. Der Wiedenbrücker nickte humorlos ein (40.).

So ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel hatte wieder Remmo die erste gefährliche Aktion für den SCW, blieb aber erfolglos.

Nachdem auf der anderen Seite Kriegers Schuss von der Strafraumgrenze abgefälscht zur Ecke tingelte und Jannik Schneider nach einem Waldrich-Einwurf kurz darauf am zweiten Pfosten deutlich verzog, hatte der eingewechselte Luei Omar das 0:2 auf dem Fuß.

Nach einem schnellen Angriff in die Tiefe legte der Mittelfeldspieler den Ball aber am langen Pfosten vorbei.

Kaan blieb gegen über Konter gefährliche Gäste aber weiterhin am Drücker. Aus dem Gewühl heraus fand der Linksschuss von Jannik Schneider wieder den Weg in die Arme des aufmerksamen Hölschers.

Die bis dato dickste Gelegenheit zum Ausgleich vergab dann Arthur Tomas. Nach Diagonalball von Jannik Schneider verlängerte Krieger mit dem Hinterkopf und der Außenspieler zog einfach mal beherzt ab – der Ball knallte nur gegen den linken Torpfosten.

Im Stil einer Spitzenmannschaft konterte Wiedenbrück dafür mit beeindruckender Effektivität das vorentscheidende 2:0 für die Mehnert-Elf herbei.

In der 82. Minute ließ sich der eingewechselte Leon Tia von Biskup nicht hindern, den Ball in die lange Ecke zu schicken. Die artistische Jubeleinlage gab es dann inklusive.

Trotzdem stecke Kaan-Marienborn niemals auf und kam in der Nachspielzeit nach zwei weiteren Chancen durch den eingewechselten Sebastian Schneider nach einem Freistoß von Jannik Schneider noch zum Anschlusstreffer (90.+3).

Der Treffer kam zwar leider zu spät, das knappe Ergebnis spricht aber für die gute Leistung, die die Mannschaft gegen eine der stärksten Teams der Liga abgeliefert hat.

Nach einem spielfreien Wochenende (Totensonntag) geht es erst am Sonntag in einer Woche weiter, dann auswärts beim ASC 09 Dortmund (14:30 Uhr).


1.FC Kaan-Marienborn – SC Wiedenbrück 1:2 (0:1)

Aufstellung: Brammen, Fragapane (77. S. Schneider), Yigit, Pjetrovic, Scheld (85. Tsuda), Biskup, Waldrich, J. Schneider, Tomas, Ofosu-Ayeh (70. Saka), Krieger

Tore: 0:1 Simon Schubert (40.), 0:2 Leon Tia (84.), 1:2 Sebastian Schneider (90.+3)

Schiedsrichter:
Philip Dräger

Assistenten: Jan Ole Krüger, Luca Maurer

Zuschauer: 136

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